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Randalierer zerstören Plakate

Bei dem Thema geht einiges durcheinander, werden Ursache und Wirkung verwechselt, wie der Artikel in der BM vom 16.07.2012 zeigt:

Nicht der Zirkus, der mit Plakaten für seine Veranstaltung wirbt, ist für das Erscheinungsbild von abgerissenen Plakaten verantwortlich, sondern doch wohl die Randalierer, die sie abreißen.
Da nicht nur Plakate abgerissen werden, sondern auch sonst vieles in der Stadt zerstört wird, wäre es vielleicht eine gute Idee, wenn sich die Polizei mehr um Sicherheit und Ordnung kümmern würde. Sollte dazu das Personal fehlen, sei ihr geraten, Personal von der Abteilung „Blitz und Laser“ abzuziehen und für die Bekämpfung nächtlichen Vandalismus einzusetzen.

Den schwarzen Peter für das Erscheinungsbild der Stadt den politischen Gruppierungen zuzuschieben, ist einfach nur grotesk. Wenn irgendwo ein Plakat hängen bleibt, ist es in Zeiten von Internet und Mail ein Leichtes, kurz jemanden der Gruppierung zu kontaktieren und ihn auf das Plakat hinzuweisen.
Wahlen sind ab und an alle Jahre und dann hängen politische Plakate für wenige Wochen. Daraus sollte man nun wirklich keinen Staatsakt machen, noch zudem alle politischen Gruppierungen sich bemühen, die Regeln einzuhalten. 

Ebenso wie an der Politik gibt es am Plakatierungsverhalten aller Wermelskirchener Vereine und Institutionen – hier sei die Katt als Vorbild genannt – nichts auszusetzen.
Chaos kommt in die Plakatierung stets dann, wenn kommerzielle auswärtige Anbieter die Bühne des Geschehens betreten.
Die WNK UWG hat hierzu bereits im Arbeitskreis den Vorschlag gemacht, diese auswärtigen Anbieter pro Plakat pro Woche mit 50€ Nutzungsgebühr zur Kasse zu bitten und bei unerlaubter Plakatierung und Überschreitung der Fristen die Plakate durch die Stadt abnehmen zu lassen und dafür jeweils 500€ pro Plakat einzufordern.
Damit dürfte sich das Problem der meisten kommerziellen auswärtigen Plakate wohl erledigt haben…