Menü
 
Drucke diesen Beitrag

Behandlung von „runden“ Geburtstagen sowie Ehejubiläen

An den
Bürgermeister der Stadt Wermelskirchen
Herrn Eric Weik

 

-Rathaus-

 

Behandlung von „runden“ Geburtstagen sowie Ehejubiläen der Senioren durch die Verwaltung sowie den Bürgermeister und seine Stellvertreter

 

Sehr geehrter Herr Bürgermeister,

die Fraktion der WNK UWG   FREIE WÄHLER hat zur Kenntnis genommen, dass die Verwaltung die Vorgehensweise hinsichtlich der Kontaktaufnahme zu o.a. Personenkreis unlängst eigenverantwortlich geändert hat.

War es bislang üblich, dass die Verwaltung die Menschen angeschrieben hat, wurde das Verfahren dahin gehend geändert, dass nunmehr sich die Menschen bei der Verwaltung melden müssen, um diese quasi zu Ihrer Feier selbst einzuladen. Das würde von  den Betroffenen als beschämend empfunden und, weil man „so etwas nicht macht“, von vielen dann auch nicht angefragt.

Wir halten diese Praxis weder für praktikabel noch für bürgerfreundlich noch das Lebensalter der Betroffenen würdigend.
Auch sendet damit die Verwaltung ein Signal der Kälte an die Senioren aus: „Ihr seid uns egal!“.

Gewiss sind diese Aspekte bei der Abwägung der Verwaltung nicht genügend berücksichtigt worden.
Sicherlich will die Verwaltung dieses Signal nicht aussenden, sondern hat sich lediglich von rationalen Überlegungen leiten lassen, die aber bisweilen nicht alles sind.

Zudem wissen wir von den stellvertretenden Bürgermeistern Dirk Wartmann und Jutta Paulig, dass sie gerne diese Termine wahr nehmen und dabei auch den Menschen eine große Freude bereiten.

Daher bitten wir Sie ganz herzlich, Ihre Haltung zu überdenken und zu der alten Praxis zurück zu kehren.

Wir sehen Ihrer Antwort mit Interesse und Dank im Voraus entgegen und verbleiben

 

Mit freundlichen Grüßen
gez. Hermann Opitz
(Mitglied des Rates)

 

PDF-Download