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Konzept zur Grünflächenpflege

An den
Vorsitzenden des
Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr
Herrn Friedel Burghoff
über den Bürgermeister
der Stadt Wermelskirchen
Herrn Bürgermeister Eric Weik

-Rathaus-

4. Januar 2012

 

Antrag zur Sitzung des Ausschusses für Stadtentwicklung, Umwelt und Verkehr (StUV) am 23. Januar 2012:
Vorstellung des Grünflächenkatasters und Erarbeitung eines gestaffelten Konzepts zur Grünflächenpflege

Sehr geehrter Herr Burghoff,

die Fraktion WNK UWG beantragt, der Ausschuss möge die Verwaltung beauftragen, 
– in der nächsten Sitzung des StUV das bereits seit geraumer Zeit im Tiefbauamt in Bearbeitung befindliche Grünflächenkataster bzw. seinen derzeitigen Stand der Erarbeitung vorzustellen,
– sich hieraus ableitend ein Konzept zur Grünflächenpflege in der Stadt zu erstellen, dass dem Ausschuss bzw. Rat verschiedene qualitative und quantitative „Pflegestufen“ zur Entscheidung anbietet und
– quantifiziert, wie viele personelle und finanzielle Ressourcen zur Um-setzung der jährlichen Pflegemaßnahmen in der jeweiligen Stufe zur Verfügung gestellt werden müssen.

Teilweise berechtigt, teilweise unberechtigt wird über den Zustand des Grüns in der Stadt seit Jahren Klage geführt.
Dabei wird oftmals auch verkannt, dass unterschiedliche Zuständigkeiten (Stadt, Kreis, StraßenNRW) und untereinander zudem noch geschlossene Verträge hinsichtlich der Pflege bestehen.
Beispielsweise wird die Pflege der Ortsdurchfahrt Tente – obwohl als Bun-desstraße eigentlich in den Zuständigkeitsbereich von StraßenNRW fallend – nach Fertigstellung der Baumaßnahme mittels einer Einmalzahlung in die Zuständigkeit der Stadt Wermelskirchen fallen – somit eine weitere potentielle „Unkrautweide“.
Hier muss dringend ein Gesamtkonzept her, dass auch die Politik in die Verantwortung nimmt: die Pflege der Grünflächen kann nur so gut sein, wie Ressourcen personeller und finanzieller Art durch die Politik bereit gestellt und seitens der Verwaltung optimal eingesetzt werden.
Es wäre von der Politik unredlich, gepflegte Grünanlagen von der Verwal-tung zu fordern, die dafür benötigten Ressourcen allerdings dem Rotstift zu opfern.

Natürlich sollte auch das bürgerschaftliche Engagement betreffs der Pflege von Grünflächen mit in die Überlegungen einbezogen werden, sofern die Patenschaft belastbar und auf längere Zeit angelegt ist.

Wir bitten um Zustimmung zu unserem Antrag.

 

Mit freundlichen Grüßen                            
gez. Henning Rehse 
(Fraktionsvorsitzender)

 

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